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Neue Anschaffung "TinkerQube" durch den Schulverein erhält Einzug in den Unterricht

Zu erst einmal bin ich sehr dankbar, dass der TinkerQube durch die finanzielle Unterstützung unseres Schulvereins angeschafft werden konnte. Sein Einsatz im Unterricht hat bereits in diesen ersten Schritten gezeigt, welches große Potenzial in diesem vielseitigen Making-System steckt – nicht nur für den Philosophieunterricht, sondern perspektivisch für alle Fächer. Making versteht Lernen als aktiven, gestaltenden Prozess, in dem Schülerinnen und Schüler tüfteln (to tinker): Sie tüfteln an Problemstellungen, experimentieren mit Materialien und an der Umsetzung ihrer Ideen. Der TinkerQube ist dabei eine mögliche Antwort auf die zentrale Frage, wie die 4K – Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration – im Unterricht konkret gefördert werden können. Besonders eindrücklich war zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler regelrecht aufblühten, als sie auf diese neue Weise gefordert wurden. Viele arbeiteten hochkonzentriert, diskutierten intensiv miteinander und identifizierten sich sichtbar mit ihren Modellen. Die Frage: „Herr Berger, wann machen wir das wieder?" – spricht für sich.

Tinkerqube 3 TinkerQube

Im Philosophieunterricht der Klasse 5 entstand im TinkerQube beispielsweise das „perfektes Tierheim". Die auf den Bildern dokumentierten Arbeiten zeigen, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen von Schutz, Freiheit und Verantwortung auseinandersetzten und auf dieser Grundlage über die Problematik der Tierhaltung philosophierten. In der Klasse 10 wurde das Thema Freiheit bearbeitet, indem Modelle entstanden, in denen Figuren scheinbar frei stehen, zugleich aber durch unsichtbare Fäden gehalten oder gelenkt werden. Diese Darstellungen machten gesellschaftliche Zwänge, Rollenbilder und die ungleiche Verteilung von Freiheit – etwa zwischen Männern und Frauen – anschaulich und boten einen konkreten Ausgangspunkt für vertiefte Diskussionen.

 Tinkerqube 2 Tinkerqube 4

Diese Beispiele verstehen sich bewusst als erste Schritte. Sie zeigen das Potenzial des TinkerQubes und markieren den Beginn eines längerfristigen Prozesses, in dem der TinkerQube künftig vielseitig, fächerübergreifend und in immer neuen Lernkontexten eingesetzt werden kann.

Von: Tim Berger (bei der Erstellung dieses Artikels wurde künstliche Intelligenz zur Unterstützung verwendet)"

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